Die Welt der Verpackungsarten

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Jeden Tag werden verschiedenste Verpackungen verwendet, die den Transport von Waren einfacher und den Alltag komfortabler machen. Es fängt schon morgens unter der Dusche an: Das Haarwaschmittel kommt aus der Plastikflasche und das Stück Seife gibt es in der Regel im Karton verpackt. Auch unser Müsli kommt mit einer Plastik- und Pappverpackung daher und die dazugehörige Milch gibt es entweder in der Glasflasche oder einem extra beschichteten Karton. Verpackungen ziehen sich durch den gesamten Alltag und sind dabei völlig selbstverständlich geworden. Doch welche verschiedenen Verpackungsarten gibt es überhaupt und wie werden diese Unterschieden?

So unterscheidet man verschiedene Verpackungen

Ein Blick ins Lexikon verrät, es gibt mehrere Arten der Unterscheidung von Verpackungen. Zum einen gibt es die Differenzierung in Einzel-, Sammel- und Versandverpackung. Ersteres beschreibt die kleinste Verpackungseinheit, welche unmittelbar die zu verpackende Ware umschließt. Sammelverpackungen sind solche Einheiten, die mehrere Einzelverpackungen zusammenfassen und sie zu einem kompakten, lagerfähigen Block schnüren. Die Bezeichnung Versandverpackung schließlich beschreibt nicht die Größe, sondern die Verwendungsart. Wie der Name schon verrät, dienen solche Verpackungen ausschließlich dazu, dass die Ware sicher beim Kunden ankommt.

Neben dieser Einteilung gibt es auch eine Differenzierung nach Aufgabentypen. So wird hier zwischen einer Transportverpackung, Verkaufsverpackung und Umverpackung unterscheiden. Die ersten beiden Arten sind von ihrem Namen her eindeutig – bei der Umverpackung handelt es sich dagegen um einen zusätzlichen Schutz für Verkaufsverpackungen, die beispielsweise im Laden die Abgabe im Rahmen der Selbstbedienung ermöglicht.

Verpackungen erleichtern unser Leben

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Schon seit über einem Jahrhundert dienen Verpackungen dazu, Waren zu schützen und transportfähig zu machen. Schon im Mittelalter waren Kisten ein beliebtes Verpackungsmittel, um beispielsweise große Güter auf dem Seeweg zu transportieren. Oft kamen daneben auch Fässer zum Einsatz, die nicht nur Flüssigkeiten wie Wein oder Wasser enthielten, sondern auch Nahrungsmittel, beispielsweise in Salz eingelegte Fische, über weite Strecken sicher transportierten. Um die Jahrhundertwende vom 18. auf das 19. Jahrhundert wurde dann die Dose erfunden. Jedoch erst um 1900 verbreitete sich diese Verpackungsart rasend schnell – ab jetzt war es nämlich möglich, die Dose industriell in großen Mengen herzustellen.

Verpackungen in der Natur

Beim Gedanken an Verpackungen kommt einem schnell die Plastiktüte oder ein Pappkarton in den Sinn. Doch es gibt auch natürliche Verpackungen. Viele Früchte beispielsweise stellen ihre eigene Verpackung her, sodass der Mensch eigentlich nichts mehr einzutüten hat. Die Banane kommt so mit einem effizienten Schutzmantel daher, der nichts an das leckere Innenleben heranlässt. Auch Mandarinen oder die Ananas sind Vertreter dieser Art Früchten, welche ihre Verpackung selbst herstellen. Ähnlich ist es auch bei vielen Nussarten. Die dicke Schale schützt die kostbare Nuss im Inneren und bewahrt sie vor Schaden.